Wir Menschen in der heutigen Zeit verbringen viel zu viel Zeit im Internet! Das merkt man vor allem an mir, dem Hilfscheckerbunny. Denn wenn ich Texte schreibe und mir nichts einfällt, dann Frage ich immer das Google. Dabei ist das gar nicht immer die beste Methode!

Neulich zum Beispiel als ich mal keinen Bock auf das Google hatte, bin ich mit der BVG an einen See gefahren. Dort habe ich Blumen, Bienen und voll niedliche Kanarienvögelbabies gesehen. Sofort hatte ich drei neue Themen über die ich schreiben kann. Und 2 neue putzige Mitbewohner! Da kann sich der Google mal eine Scheibe von abschneiden!

Tschüss, Euer Hilfscheckerbunny

Illustration aufgemalt von Elena Duff!
Illustration aufgemalt von Elena Duff!

Ich, das Hilfscheckerbunny, war gerade drei Wochen in Südfrankreich. Dort war es schön und auch ziemlich interessant. Denn neben leckeren Roséweinen und farblich dazu passenden Flamingos gibt es dort viele raffinierte Modetricks zu entdecken.

Zum Beispiel die Sache mit den Pudeln. Pudel sind ja hierzulande eher nicht so angesagt. Man “hat” goldene Retriever (wenn man eine Familie ist), Jack Russel Terrier (wenn man irgendwas in den Medien ist) oder einen Kampfhund (Prekariat). Aber einen Pudel hat man nicht. Das “geht” nicht. Pas du tout geht das nicht, wie der Franzose sagen würde.

In Frankreich hingegen: völlig andere Situation. Da gehen Pudel. Und zwar alle. Alle Farben, alle Größen, alle Formen, alle Frisuren, alle. Und sie gehen nicht allein. Sie werden an Leinen geführt von dekorativ aussehenden Franzosenmenschen. Die erste Franzosen-Pudel Kombination nimmt man noch ganz gefasst auf. “Guck mal, der Herr dort hat einen Pudel mit Zöpfen” ruft man und kichert vergnügt. 4000 Pudel und 4000 gutaussehende, schlanke, gepflegte, wohlgekleidete französische Pudelhalter weiter weiß man, man sieht hier nicht irgendeinem Megatrend ins pelzige Auge. Sondern man ist hier mit etwas viel Raffinierterem konfrontiert:

Der Franzose weiß, dass der Hund kein Statussymbol oder Accessoire ist, sondern ein Mittel um die eigene Schönheit zu unterstreichen. Das Prinzip ist nicht neu. Jeder, der mal in die Schule gegangen ist, kennt es. Die Klassenschönheit, im Bestreben noch schöner auszusehen, wählt die kleine Hasenzähnige Dicke mit der Brille zur Begleiterin und glänzt neben ihr noch mehr.

Und so macht es eben auch der Franzose. Er entscheidet sich gegen Hunde, die einen schlecht aussehen lassen, also zB. gegen hochbeinige Afghanen, neben denen man immer klein und untersetzt wirkt, oder gegen Collies, die das eigene Haar immer so schütter aussehen lassen. Statt dessen führt der Franzose ein schlechtfrisiertes, altmodisch wirkendes Pudelchen mit sich herum und sieht toujours schick und elegant aus.

Tja, und weil ich das in Zukunft auch immer will, habe ich jetzt gar keine Zeit mehr, Euch von den vielen anderen Gutaussehtricks der Franzosen zu berichten. Es tut mir leid, aber ihr werdet weder von den Schlankheitspillenregalen im Supermarkt erfahren, noch von der französischen Superstars- Fernsehjury, die mit einer Windmaschine angepustet wird, damit das Jurorenhaar lasziver weht.

Ja, es tut mir sehr leid. Aber ich muss weg. Ich habe einen Termin. Im Tierheim wartet ein Pudel auf mich.

Tschüss, Euer Hilfscheckerbunny!

Liebes Bunnyteam,

ich habe gelesen, dass Flexibilität als Power Skill im Arbeitsleben immer wichtiger wird. Leider versteht keiner außer mir, dass das eine ziemlich gefährliche Entwicklung ist. Denn sie bedeutet, dass wir uns charakterlich immer mehr an Hosengummis orientieren. Dabei sind gerade HOSENGUMMIS charakterlich nicht einwandfrei! Man denke nur an einen Urlaub, den man gemütlich Bier trinkend im Jogginganzug verbringt. Täglich kuschelt sich das Hosengummi an einen und flüstert verlogen: Du bist schlank, guck wie gut die Hose Dir passt - während man in Wirklichkeit schon 15 Kilo zugenommen hat. Also wirklich! An so was kann man sich doch nicht orientieren! Arbeitsleben hin oder her!

Ach, liebes Bunnyteam,

neulich war ich in Italien und da hat es mir so gut gefallen, dass ich am liebsten dageblieben wäre!

Vorne rechts im Bild: Cinghale con Wetgel.
Vorne rechts im Bild: Cinghale con Wetgel.

In Italien ist vieles leichter! Die Supermärkte sind schöner und größer und es ist viel einfacher zu erkennen, mit welchem Mann man besser einen Kaffee trinken geht und mit welchem nicht. (Anhand von Goldkettchenanzahl und -dicke lässt sich nämlich kinderleicht der Reichtum feststellen.)
Und: Gegenstände und sogar Tiere wissen in Italien wie man sich nett und zum Anlass passend zurechtmacht! Wenn ein Bauzaun zB. vor einem gestreiften Dom herumsteht schockt er nicht mit Holzfarbe, sondern trägt auch selbst etwas Gestreiftes! Und ein Wildschwein, das am Abend noch was vor hat (zB hinter einem Restaurant vom Koch gefüttert werden) wälzt sich gründlich im nassen Gras um einen Wetlook zu erzeugen!
Italien ist echt toll! Finde ich!

Ich freue mich sehr, dass sie zwei Jahre nach unser Show zum Thema Mode & Fashion! das damals von mir recherchierte Thema “Schuluniform pro - und contra” aufgreifen! Das ist gut und löblich!  Schließlich hat das Suptopcheckerbunny schon im Januar 2004 erfolgreich die Schuluniform-Pflicht für Hilfscheckerbunnys eingeführt und damit sehr gute Erfolge erzielt. Das Hilfscheckerbunny (also ich) ist sehr oft von Fotografen fotografiert worden, und wurde in einem Zeitungsartikel als “extrem gutaussehend” bezeichnet. Ich finde, das ist etwas, was niemand einem Schüler oder einer Schülerin vorenthalten sollte!!!! Falls sie noch mehr Informationen benötigen, wenden sie sich bitte an mich oder das Supatopcheckerbunny. Wir helfen ihnen gerne weiter!

Hilfscheckerbunny@supatopcheckerbunny.de
Supatopcheckerbunny@supatopcheckerbunny.de

Wusstet ihr, dass der Frühling die Jahreszeit der neuen Kleider ist?
Die Natur macht es uns vor: Die Bäume tragen plötzlich ein grünes Gewand, die Wiesen zeigen ein florales Muster und die Weidenkätzchen protzen mit nagelneuen kleinen Pelzmäntelchen. Nur der Mensch zögert oft noch und guckt ängstlich in den leeren Geldbeutel. Dabei ist das falsch!
Der Mensch sollte im Frühling ruhig losgehen und sich neue Kleider kaufen. Wichtig dabei ist nur, dass man nicht die Fashionfehler der Natur nachmacht: Pelz zum Beispiel ist jetzt viel zu warm und Florales steht auch nicht jedem! Am besten kauft man sich einfach - genau wie ich das letzte Woche gemacht habe - eine kleine blaue Strickjacke und flattert mit dem Frühling um die Wette!

Liebes Bunny-Team,

Dass man von billigen Dingen etwas lernen kann, ist für mich das Hilfscheckerbunny eine ungewöhnliche Erkenntnis, die man leicht darauf schieben könnte, dass ich (ähnlich wie Samuel Becket) dieses Jahr älter und weiser bin als noch im Vorjahr. Aber das stimmt natürlich nicht. Mitnichten hat diese Aussage etwas mit dem Alter zu tun!
Sondern viel mehr damit, dass ich dieses Jahr zu Ostern neben vielen goldenen Qualitätshasen mit Glöckchen auch einen Billighasen aus Plastik geschenkt bekommen habe. Dieser hat bei mir etwas ganz Besonderes ausgelöst: Tiefes Mitleid, gefolgt von großer Bewunderung.
Denn dieser tapfere Hase geht trotz einer durchsichtigen Hose - man versuche, sich einen Moment lang vorzustellen wie sich das anfühlt! - lächelnd durchs Leben.
Ich finde das beeindruckend und ziehe darum vor diesem Billighasen meinen kleinen roten Geckenhut.

Euer Hilfscheckerbunny